Dr. Thomas Szekeres

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Sind Raucher böse?

Wie eine süchtig machende Droge ein Land spalten kann.

Rauchen ist ungesund, verursacht viele Krankheiten und ist für die meisten Lungenkrebserkrankungen verantwortlich. Dies ist ein Faktum und dies gilt unabhängig von Alter, Rasse oder politischer Ausrichtung.

 

Rauchen macht süchtig! Das ist eine Tatsache und jeder (ehemalige) Raucher weiß das.

Am besten ist, man fängt gar nicht zu rauchen an, nur kommt dieser Rat für Viele (in Österreich ¼ der Bevölkerung) zu spät.

Warum auch immer man angefangen hat (möchte schick, erwachsen, cool sein?), man kommt davon nicht oder nur schwer weg.

Ich kann selbst ein Lied davon singen, habe angefangen, aufgehört, jahrelang nicht geraucht, dann angefangen und versuche davon wegzukommen, mit Rückfällen. Das heißt nicht, dass ich ignoriere, dass Rauchen ungesund ist, sondern nur dass es nicht leicht ist aufzuhören.

Rauchen hat auch nichts mit der politischen Ausrichtung zu tun, und die Debatte, dass einzelne Parteien für bzw. gegen das Rauchverbot in der Gastronomie sind, ist irreführend.

Der Vorwurf, ich hätte ein Volksbegehren gestartet, um der FPÖ zu schaden und der SPÖ zu helfen, ist schlicht falsch, da Rauchen alle süchtig macht, mal mehr mal weniger, aber einen Unterschied in der Parteizugehörigkeit macht die Sucht nicht. Und ungesund ist es auch für alle Raucher, unabhängig von der Ideologie.

Wenn ein Rauchverbot in der Gastronomie hilft, dass man weniger raucht, oder dass junge Menschen gar nicht damit anfangen, dann muss so ein Rauchverbot kommen, unabhängig von der Ideologie und politischen Ausrichtung. Im Interesse der Gesundheit der Menschen!

So einfach sind meine Motive. Ich möchte nicht die Gesellschaft spalten, bin nicht gegen oder für Strache und für die SPÖ oder gegen die ÖVP und auch kein Heuchler, wenn ich eine Zigarette rauche, sondern habe die Sucht nicht überwunden, was Rauchen nicht gesünder macht.

Was ich nicht verstehe, ist weshalb diese Frage etwas mit einer Regierungskoalition zu tun hat und weshalb nicht alle Politiker, egal welcher Partei, versuchen sich eine Meinung zu bilden und im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung im Parlament abzustimmen.



ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
Präsident der Ärztekammer für Wien
Präsident der Österreichischen Ärztekammer

Die weibliche Form ist der männlichen Form in diesem Blog gleichgestellt; lediglich aus Gründen der Leseverständlichkeit wurde die männliche Form gewählt.

Robert Fontane
23.02 - 
15:49
Bürger

Sehr geehrter Herr Dr. Szekeres, Wie Recht Sie doch haben, ich würde fast jeden Satz unterschreiben (so, wie ich übrigens auch die Unterstützungserklärung schon längst unterschrieben habe). In einem Punkt melde ich allerdings meine Zweifel an: Ich denke nicht, dass es die DROGE ist, die gerade unser Land spaltet und (ähnlich wie bei der Stichwahl des Bundespräsidenten) in zwei Lager teilt. Ich bin der Meinung, dass es (wieder einmal) die FPÖ geschafft hat, denn sie ist es, die das, längst beschlossene und vernünftige Gesetz aushebelt. Meinen Sie nicht auch? Mit freundlichen Grüßen Robert Fontane

Peter Schöfl
23.02 - 
23:16
Herr

Sehr geehrter Herr Dr. Szekeres! Mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen und möchte gleich vorweg anmerken, dass ich ein Gegner des Rauchverbotes in der Gastronomie bin. Meine Lebensgefährtin betreibt ein getränkeorientiertes Café, wo unsere Gäste gerne einen Kaffee oder ein Feierabendbier genießen und sich dazu eine Zigarette gönnen wollen. Wir sind aufgrund der geringen Größe ein reines Raucherlokal und meine Beobachtungen haben ergeben, dass die Menschen sehr mündig und selbstverantwortlich sind. Wir haben nie Kinder als Gäste, da es auch bei uns genügend Auswahl an Lokalen gibt, wo die Nichtraucher ungestört sein können. Ich bin mir sicher, dass wir bei Einführung eines generellen Rauchverbotes zusperren müssen. Und deshalb ist es für mich eben schwer zu verstehen, wenn es beim Rauchverbot auch um das Setzen von Zeichen geht, wenn es bei einem selbst um die Existenz geht. Alles in Ihrem Beitrag ist wohl richtig und ich unterstelle niemanden parteipolitisches Interesse. Aber ich halte den Effekt auf das allgemeine Raucherverhalten der Österreicher wegen eines Verbotes in der Gastronomie für zu vernachlässigen. Die einzige Auswirkung wird es haben, dass Lokale weniger besucht werden. Für die Gastronomie im Gesamten wird es zu keinen Umsatzeinbußen kommen, jedoch zu einer Verschiebung. Das typische "Eckbeisl" wird sterben. Wäre es nicht möglich bei entsprechenden Jugendschutz, d.h. wenn Erwachsene, die sich der Gefahren des Rauchens bewusst sind, in ihrer freien Entscheidung in ein Raucherlokal begeben? Ich würde schon gerne in einem Staat leben, in dem ich mein Feierabendbier mit einer Zigarette genießen kann. Natürlich nicht überall und zu jeder Zeit, weil ich damit ja auch andere schädigen könnte, jedoch ein Verbot überhaupt solche Plätze zu schaffen, wo das möglich ist, finde ich schon als Bevormundung. Schließlich ist Rauchen nicht illegal. Könnten Sie sich eventuell vorstellen eine Regelung zu befürworten, die unter Einhaltung eines strengen Jugendschutzes und z.B. einer Regelung, dass Arbeitsuchende keinerlei Konsequenzen seitens des AMS zu befürchten haben, wenn sie einen Arbeitsplatz ablehnen, weil es sich um ein Raucherlokal handelt? Dermaßen strenge Auflagen würden auch bewirken, dass ein Raucherlokal kaum Wettbewerbsvorteile hat (keine jugendlichen Gäste, keine Lehrlingsausbildung etc.) Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen

oyetumaqavoit
24.02 - 
18:49
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Dr.Robert Wallner
27.02 - 
21:35
Rauchverbot in allen Lokalen?

Ist das Ärztekammer Volksbegehren (dzt. 400.000 Unterzeichner) auch dezidiert für ein Verbot von Shisha Bars? Falls nicht, werfe ich hiermit der Ärztekammer Heuchelei vor!

Dr.Robert Wallner
27.02 - 
21:36
Rauchverbot in allen Lokalen?

Ist das Ärztekammer Volksbegehren (dzt. 400.000 Unterzeichner) auch dezidiert für ein Verbot von Shisha Bars? Falls nicht, werfe ich hiermit der Ärztekammer Heuchelei vor!

Dr.Robert Wallner
27.02 - 
21:38
Rauchverbot für alle Lokale?

Ist das Ärztekammer Volksbegehren (dzt. 400.000 Unterzeichner) auch dezidiert für ein Verbot von Shisha Bars? Falls nicht, werfe ich hiermit der Ärztekammer Heuchelei vor!

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